Boden und Klima

Ein großer Wein ist vielschichtig und transportiert die Typizität der Rebsorte, das Klima, das Schaffen des Winzers und - natürlich den Boden, auf dem seine Rebstöcke wurzeln, ins Glas. Die Böden rund um den Leithaberg sind in Jahrmillionen entstanden, Muschelkalk und die Urgesteinsböden Glimmerschiefer und Gneis drücken den Weinen ihren mineralischen Stempel auf. Je nach Muttergestein heißen diese Böden am Leithaberg "Ranker" (Urgestein) und "Redzina" (Kalk).

Die kargen Urgesteinsböden fordern die Rebstöcke, tief zu wurzeln. Ein Garant für charaktervolle Weine. Eleganz und Finesse sind die Merkmale der Weine, die auf kalkhaltigen Böden entstehen.

Das Klima zwischen Leithagebirge und Neusiedlersee ist dem Weinbau sehr zugetan. Der milde Frühling sorgt schon bald im Jahr für einen gewissen Reifevorsprung der Trauben. Im heißen trockenen Sommer durchlüften die kühlen Winde vom Wald des Leithabergs die Rebstöcke optimal. Der Neusiedlersee als Klimaregulator ist ein Garant für milde Temperaturen über das ganze Jahr, er dient als enormer Wärmespeicher, der seine Wärme vor allem im Herbst, dieser wichtigen Jahreszeit im Weinbau, abgibt. Das Leithagebirge wiederum schützt gegen kalte Nordwestwinde. Der Winter schließt den Jahresverlauf meist kalt und schneearm ab.

Wie zeigen sich Böden und Klima in den Weinen der Region? Sie sind elegant und schlank, überzeugen mit mineralischen Noten und feiner Struktur und machen Lust auf den nächsten Schluck.
trenner